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Ein wenig zur Geschichte von Mühlen

Ein wenig Geschichte

Mühlen (1162 Mulen, 1187 Muhlen) ist eine von sechs Bauernschaften in der Gemeinde Steinfeld und wurde erstmals im Jahre 977 n.Chr.urkundlich erwähnt, als eine Schenkung an Herigisius, der es mit anderen Gütern vom Bischof Liudulfus zum Lehen hatte. Die Besiedlung des Raumes Mühlen - Ondrup erfolgte allerdings mit der Einwanderung der Sachsen von 500 - 800 n. Chr. .Seinen Namen hat der Ort von den Wassermühlen des Ortes erhalten, von denen heute nur noch die Mühle auf dem Meyerhof erhalten ist. Der Meyerhof befindet sich heute im Eigentum von Herrn Dr. B. Kiene, dessen Mutter Klara, geb. Meyer, auf dem Meyerhof geboren worden ist. Das heutige Zentrum Mühlens entstand erst mir der Klostergründung im Jahre 1908 in den ehemaligen Markgründen. Die erste Besiedlung in den Marken, erfolgte im Jahre 1807, als einige Seefahrer, die durch ihren Nebenerwerb die nötige finanzielle Grundlage geschaffen hatten, aus dem "Staatsdrittel" im Bereich der "Heide" einige Hektar Land zur Gründung einer Neubauernstelle erworben hatten.

Im Gegensatz zur "Altstadt" rund um den "Brink", der seit 1963 von der L846 durchschnitten ist, bildete sich nach der Gründung des Franziskanerklosters in den ehemaligen Markengründen die "Neustadt" heraus. Zeugnis davon gibt die Inschrift vor dem heutigen Gasthof Krogmann aus den 20er Jahren.

Mühlen war über Jahrhunderte hinweg eine unbedeutende Bauernschaft. Der Ort ist andererseits aber auch ein Beispiel dafür, wie außergewöhnliche Aktivitäten, Initiativen, Ereignisse oder Persönlichkeiten eine solche Bauernschaft über die Grenzen der Region bekannt machen können.